Ab 1.1.24 müssen Arztpraxen eRezepte ausstellen. Das „alte“ Muster 16 (rosa Rezept) ist ab dem 1.1.24 nicht mehr möglich. Wir haben bereits 2 Monate vor dem Startschuss mit dem eRezept in unserer Praxis gestartet – haben jedoch immer wieder Probleme mit dem Signieren (=digitale Unterschrift) sowie Versenden der eRezepte an die Apotheken. Meist hilft ein Neustart der Telematik-Infrastruktur, aber das dauert und führt zu Beeinträchtigungen im Arbeitsalltag.

Die Technikprobleme nerven uns mindestens so wie Sie, die politisch Verantwortlichen sind auf diesem Auge jedoch leider blind und die technisch Verantwortlichen haben bereits mehrfach in der Vorgeschichte bewiesen, dass diese Probleme wohl nicht in den Griff zu bekommen sind.

Somit bleibt uns und Ihnen als Leidtragende nur Geduld und das Hoffen auf Besserung. Zudem stellen wir Ihnen im Folgenden einen kleinen Leitfaden zum eRezept zur Verfügung, wie es zumindest theoretisch funktionieren sollte:

 

eRezept – Wie funktioniert es?

      • Unsere Praxis signiert und versendet ein Rezept.

      • Der Patient/die Patientin legt in einer Apotheke seiner Wahl seine Versicherungskarte vor und diese wird eingelesen (wie in der Arztpraxis).

      • Nun kann die Apotheke das Rezept vom Server abrufen und Sie erhalten Ihr Medikament – eine PIN-Eingabe ist nicht erforderlich, Sie benötigen kein Handy und auch keinen QR-Code.

         

      • Es wird nichts auf der Versicherungskarte gespeichert.

 

 

Was kann auf ein eRezept?

  • eRezepte gibt es nur für Medikamente.

     

    Hilfsmittel, Heilmittel, Verbandsmittel, BZ-Teststreifen, Medizinprodukte, Betäubungsmittel oder Privatrezepte gibt es NICHT als eRezept.

eRezept ab 1.1.24